Überörtliche Hilfeleistung - Sturm
Nach dem einem der schwersten Unwetter seit 20 Jahren (Zitat NRW-Innenminister Jäger), bat neben der Landeshauptstadt Düsseldorf auch die Stadt Essen um Hilfe beim Landesinnenministerium. Während die Bundeswehr zum Teil mit Bergepanzern die Sturmschäden in Düsseldorf beseitigte, wurde die Stadt Essen durch die vorgeplanten überörtlichen Hilfeleistungszüge der Feuerwehr unterstützt.
Am frühen Freitagmorgen setzte sich daraufhin der Bereitschaftszug 1 des Regierungsbezirks Köln, bestehend aus Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren aus der Städteregion Aachen und des Kreises Heinsberg sowie Einheiten der Berufsfeuerwehr Aachen in Richtung Essen in Bewegung. Treffpunkt für alle 180 Einsatzkräfte war zunächst das Kraftwerk in Weisweiler. Von dort aus ging es dann im Konvoi nach Essen, wo der Bereitschaftszug aufgeteilt wurde und den Einheiten verschiedene Einsatzabschnitte zugeteilt wurden. In der Sturmnacht wurden, aufgrund der unzähligen Gefahrenstellen, mehrere Straßen gesperrt, da hier Bäume und Äste auf Gehwege und Fahrbahnen zu stürzen drohten. Während die Berufsfeuerwehr Essen, die Freiwillige Feuerwehr Essen und der städtischen Bauhof mit den Hauptverbindungswegen alle Hände voll zu tun hatten, oblag es den freiwilligen Kräften des Bereitschaftszuges hauptsächlich daran, die akuten Gefahren auf den Nebenstraßen und den Gehwege zu beseitigen. Nach rund 12-stündiger Einsatzdauer konnten die 180 Einsatzkräfte erschöpft ihre Heimreise antreten. Den Dank der Menschen in Essen ist den Einsatzkräften jedoch gewiss. Folgende Einsatzkräfte aus den Kreis Heinsberg beteiligten sich an der Hilfsaktion:
Einsatzleitwagen der Feuerwehr Gangelt
Löschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Geilenkirchen
Gerätewagen Logistik der Feuerwehr Wegberg
Löschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Erkelenz
Kommandowagen der Feuerwehr Erkelenz
Gelenkmast der NATO-Flughafenfeuerwehr
Löschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Übach-Palenberg
Bildergalerie



Autor: Oliver Thelen
