Löscheinheit Breberen
Vor der Gründung der ersten Feuerwehren im 18. Jahrhundert war man beim Ausbruch eines Brandes auf jedermann angewiesen. In dieser Zeit geschah dies in Form von Nachbarschaftshilfe. Zwar war jeder bemüht zu helfen wo er nur konnte, dennoch blieb der gewünschte Erfolg oftmals aus. Für die ländliche Gegend in Preußen, zu der auch die Kreise Geilenkirchen und Heinsberg gehörten, wurde daher die Aufstellung eines Brandcorps angeordnet. Damit wurde die Feuerwehr, wenn auch auf freiwilliger Basis, staatlich organisiert und soweit dies möglich war auch finanziert. Am 28. November 1833 wurde durch das Amt Waldfeucht, zu dem Breberen bis 1935 gehörte, das freiwillige Brandcorps Breberen gegründet. Hieraus entstand zur Jahrhundertwende die Freiwillige Feuerwehr Breberen. Nach dem Ende des ersten Weltkrieges wurden die Freiwilligen Feuerwehren im von den Franzosen besetzten Rheinland verboten, somit wurde auch die Löscheinheit Breberen zunächst aufgelöst. Trotz mehrerer Versuche kam jedoch anschließend keine geregelte Feuerwehr mehr zustande. Am 06. August 1935 fanden sich in der Wirtschaft Peters auf Wunsch des Amtsbürgermeisters Staßen einige junge Männer aus dem Gemeindebezirk Breberen und Schümmerquartier zusammen zwecks Gründung einer freiwilligen Feuerwehr.
1942 erhielt die Löscheinheit Breberen ein Tragkraftspritzenanhänger (TSA), der in der alten Schule am Bredburplatz stationiert wurde. 1963 wurde dieser durch ein Löschgruppenfahrzeug (LF 16 TS) ersetzt, das für den Katastrophenschutz ausgerüstet war und bis 1981 im Anwesen Vergossen auf der Buscherheide stand.
Nach dem Neubau des Gerätehauses auf der Buscherheide im Jahre 1981, wurde das Fahrzeug 1986 durch ein neues LF 16 TS abgelöst. Im Dezember 2000 folgte dann als Unterstützung ein Tanklöschfahrzeug (TLF 16-25) das am 17.01.2001 offiziell in den Dienst der Löscheinheit Breberen gestellt wurde.
Da man nach der Jahrtausendwende mit immer größeren Platzproblemen aufgrund der immer größer werdenden Anforderungen und eines Mitgliederzuwachses zu kämpfen hatte, begann man 2004 nach langen Planungen das Gerätehaus zu erweitern und umzubauen. Mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde wurden alle anfallenden Arbeiten in Eigenleistung erbracht. Durch die Umbaumaßnahmen wurden ein Schulungsraum, eigenen sanitäre Anlagen, ein Büro, mehrere Abstellräume sowie eine größere Umkleidekabine geschaffen. Nach fast 3-jähriger Bauzeit, wurde das "neue" Gerätehaus 2007 offiziell eingeweiht.
Das TLF 16-25 wurde im Jahre 2008 durch die Neubeschaffung eines modernen LF 10-6 ersetzt. Mit diesem neuen Fahrzeug ist man in Breberen nun auf dem neuesten Stand der Technik. Neben diversem Schlauchmaterial ist auf diesem Fahrzeug auch ein Satz zur Technischen Hilfe verladen. Hiermit ist es den Kameraden unter anderem möglich, Personen aus einem verunfalltem Fahrzeug zu befreien.
Um als Feuerwehr effizient arbeiten zu können, bedarf es neben den normalen Feuerwehrleuten auch einiger qualifizierter Führungskräfte. In der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg hatte die Löscheinheit Breberen sieben Einheitsführer. Auf Fritz Mirbach folgten Leo Wilms und Leo Scheufen. Dieses Amt übernahmen Norbert Schmitz und Franz- Josef Dreßen. Von 2007 bis 2011 leitete Theo Vergossen die Geschicke der Einheit als Einheitsführer. Ihm folgte dann 2011 Daniel Rulands und Heiko Dreßen als sein Stellvertreter.

mehr >>

mehr >>

mehr >>

![]() | Die Feuerwehr Gangelt wurde heute Nachmittag zu einem Vegetationsbrand in Birgden alarmiert. In einem kleinen Waldstück in der Nähe der Mülldeponie Hanbusch war aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Dank der frühzeitigen Alarmierung und dem schnellen Handeln der Einsatzkräfte konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. 08.03.2025 15:01 | Birgden |
![]() | Die Feuerwehr Gangelt stellte auch in diesem Jahr wieder den Brandschutz beim Karnevalszug in Langbroich sicher. 01.03.2025 12:46 | Langbroich |
![]() | Die Feuerwehr Gangelt stellte auch beim diesjährigen Karnevalszug in Hastenrath den Brandschutz sicher. 28.02.2025 17:36 | Hastenrath |
Zum Einsatzarchiv >>