Wir wollen unsere Kekse nicht anbrennen lassen...

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:: Freiwillige Feuerwehr Gangelt ::

Verzicht auf Feuerwerk

30.12.2020 | Feuerwehr Gangelt | Autor: Oliver Thelen

Raketen und Böller gehören seit vielen Jahrhunderten zur Silvesternacht. In diesem Jahr fallen die großen Feuerwerke in vielen Teilen Europas jedoch aus, darunter auch in Deutschland und den Niederlanden. Die ohnehin schon überlasteten Krankenhäuser sollen hierdurch nicht noch zusätzlich belastet werden.

Der Brauch, Sprengstoff bei Festen zu verwenden, soll aus dem China des frühen 12. Jahrhunderts stammen. 1379 soll es in Italien das erste Feuerwerk in Europa gegeben haben, 1506 das erste in Deutschland. Bald krönte der Adel Feste wie Hochzeiten und Geburten mit einem Feuerwerk. Heute ist Pyrotechnik zum riesigen Geschäft geworden, denn zur Jahreswende lösen sich allein in Deutschland innerhalb weniger Minuten rund 140 Millionen Euro in Schall und Rauch auf. Der ganze Lärm hat ein Ziel, die bösen Geister zu vertreiben. Schon im Mittelalter lärmten die Menschen mit allem, was laute Geräusche erzeugt: Töpfe, Rasseln, Trommeln und Trompeten. Auch Kirchenglocken durften läuten und Schüsse fielen. Mittlerweile wissen wir, dass weder böse Geister durch den Lärm vertrieben werden, noch das Corona-Virus. Allerdings verletzen sich zahlreiche Menschen bei dem unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk, Tiere werden panisch und die Feinstaubbelastung nimmt enorm zu.

Entlastung für Feuerwehren und Rettungsdienste
Aus Rücksicht auf Krankenhäuser, Rettungsdienste und die Feuerwehr bitten wir in diesem Jahr auf das Abbrennen von Feuerwerk zu verzichten. Insbesondere illegale Feuerwerkskörper sind aus gutem Grund verboten, die Verletzungs- und Explosionsgefahr ist hierbei zu groß. Wir wünschen Ihnen allen einen guten Übergang ins neue Jahr und freuen uns auch weiterhin für Ihre Sicherheit da zu sein.

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